Einkommen
Nach der Einschätzung der UNO sind die Einkommen in Brasilien dem oberen Mittelfeld zuzuordnen. Das Gefälle ist hier allerdings sehr groß. Es gehört zu den am stärksten differenzierbaren Einkommensgefällen der Welt. In den großen Metropolen des südamerikanischen Landes sind die Gehälter für qualifizierte Arbeit hoch und mit europäischem Standard vergleichbar, während die Unterschicht und nicht Qualifizierte insbesondere im Norden Brasiliens und in den Armenvierteln zum großen Teil zu wenig zum Leben verdienen.
Drei von zehn Brasilianern leben heute unterhalb der Armutsgrenze. Seit 2005 gibt es im Land ein Mindesteinkommen. Der Bezug ist an eine Bedürftigkeitsprüfung geknüpft. Die Höhe hängt insbesondere von der Zahl der Kinder ab. Das Mindesteinkommen hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der Armenanteil an der Gesamtbevölkerung in den letzten Jahren zurückgegangen ist.
In den wirtschaftlich starken Zonen in Brasilien - hauptsächlich in den großen Städten - haben die brasilianischen Arbeitnehmer dennoch nur ein durchschnittliches Einkommen von umgerechnet 375 Euro im Monat.
Einkommen von deutschen Fachkräften in Brasilien
Keine Sorgen um das Auskommen mit ihrem Einkommen müssen sich ca. 0,1 Prozent der Bevölkerung Brasiliens machen, diese haben nämlich Millionen auf ihrem Konto. In diese Bereiche dringen deutsche Arbeitnehmer in Brasilien allerdings auch nicht vor. Erst recht nicht, wenn sei für ein brasilianisches Unternehmen arbeiten. Dort ist die Bezahlung deutlich niedriger als in Deutschland. Deutlich höhere Gehälter für deutsche Fachkräfte werden dagegen bei deutschen Unternehmen mit Niederlassung in Brasilien erwartet und auch bezahlt.
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